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Hannes Hametner Regisseur, Dramaturg, Dozent
© Vincent Leifer

Hannes Hametner wurde in Leipzig geboren. Von 1994-99 studierte er Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und beendete sein Studium mit der Inszenierung von Heiner Müllers "Anatomie Titus Fall of Rome" an der Berliner Volksbühne. Es folgte eine Einladung zur internationalen Theaterolympiade nach Moskau, wo er 2001 die russische Erstaufführung von Heiner Müllers "Hamletmaschine" inszenierte. Mit der Uraufführung "Berichte vom Untergang unbedeutender Menschen" von Durs Grünbein am Schauspiel Leipzig und der Deutschen Erstaufführung von "Wie ich einen Hund gegessen habe" von J. Grischkowez am Theaterhaus Jena wurde er in der Kritikerumfrage 2002 als bester Nachwuchsregisseur nominiert. Es folgten Inszenierungen am Schauspielhaus Salzburg, der Tribüne Berlin, den Theatern Magdeburg, Konstanz, Erlangen, Stendal, Koblenz, Münster und anderen Bühnen. Vielfach realisierte er Uraufführungen, wie von Christoph Klimke und Daniela Dröscher und erhielt Beachtung durch seine Neuinterpretationen von Klassikern, wie Brechts "Mutter Courage" in Münster oder Becketts "Warten auf Godot" in Stendal. Hannes Hametner führte bei zahlreichen Hörbuch-Produktionen Regie und unterrichtete an der der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Bildende Kunst Dresden und der Medienakademie Berlin/Hamburg. Von 2015-17 war er als Dramaturg und Regisseur am Theater Vorpommern engagiert, wo er u.A. seine Bühnenfassung von Lutz Seilers "Kruso" und den eigenen Monolog "Der Biedermann" uraufführte. Seit Beginn der Spielzeit 17/18 ist er Oberspielleiter am Theater Pforzheim.


 


 

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